Jahresrückblick 2017

Schon wieder? Also, ich meine: Schon wieder ein Jahr um?

Wer ist eigentlich der Schelm, der da immer heimlich am Kalender schraubt. Der gefühlte Zeitverlust pro Jahr wird irgendwie immer größer. Aber naja, das soll jetzt hier mal nicht das Thema sein, sondern – traditionsreicherweise – ein kleiner Rückblick auf das vergangene Jahr, soweit es meine Fotografie angeht.

Wie immer schaue ich am Ende eines Jahres einmal quer über die Fotos des aktuellen Jahres und schaue einfach mal, was so los gewesen ist. Und siehe da, dieses Jahr war ganz schön was los, auch wenn es sich eigentlich gar nicht so angefühlt hat. Diverse Familienshootings – die eigene Familie mal nicht mitgerechnet -, 3 Hochzeiten, 5 freie Shootings mit Modellen und dazu verschiedene Einzeleinsätze, zum Beispiel der Abschlussball einer Schule, Porträts der Vorstandsmitglieder eines Fördervereins, Einzel- und Gruppenfotos einer der historischen Gruppen hier in Krefeld-Linn und dergleichen mehr. Dazu kamen dann – ebenfalls wie immer – ein paar Fotoaktionen mit Fotobuddy Thorsten Kleemann, wie zum Beispiel ein Funkenflugexperiment am Rhein.

Ganz schönes Programm für einen Hobbyisten wie mich; es hat sich auch irgendwie nicht nach „zu viel“ angefühlt. Aber anscheinend ist doch eine Menge zusammen gekommen: „Jahresrückblick 2017“ weiterlesen

Variationen der Bildübergabe

Wie gibt man eigentlich Fotos an seine Kunden weiter? Da ich gerade heute wieder eine Bildübergabe an ein Brautpaar habe, dachte ich, ich schreibe mal was dazu.

Vorweg: Ich gehöre ja zu der Sorte Fotograf, die Shootings pauschal oder nach „Zeit vor Ort“ abrechnen, und das gesamte Ergebnis des Shootings in Form von Bilddateien weiterreichen. Wie genau ich das bei Hochzeiten mache oder gemacht habe, wollte ich heute mal ein bißchen sezieren.

Am Anfang war ganz klar die CD (bzw. DVD – wenn es mal etwas mehr Bilddaten wurden). Die Kunden bekamen eine CD mit den Bildern gebrannt, auf die CD kam ein individuell gestaltetes Label mit einem Bild aus dem Shooting, meinem Logo und meinen Kontaktdaten und diese CD kam dann in ein JewelCase, dass dann noch ein Inlay aus Fotopapier bekam, das im gleichen Stil wie das CD-Label gestaltet war. Das kam eigentlich immer ganz gut an.

Später bin ich dann auf eine andere Verpackungsmethode für die CD’s umgestiegen: da kamen die CD’s in CD/DVD-Mappen. Die hatten aufgeklappt links Platz für ein Foto im Format 13×18 und rechts eine Einstecklasche für die CD. Daran gefiel mir gut, dass direkt ein „echtes“ Foto dabei war. Das fand ich für die Verpackung einer Bilder-CD dann schon netter.

Dann bekam ich allerdings ein Problem:

Auf so eine DVD passen ja ’nur‘ 4.7 GB. Und spätestens, seitdem ich immer ein vier bis fünf-minütiges Full-HD-Video mit einem kleinen fotografischen Querschnitt des Tages dazupacke,  reicht diese Speicherkapazität für Fotos + Videos bei weitem nicht aus. Und mehrere DVD’s zusammenzupacken fand ich dann auch blöd. Die Lösung hieß: USB-Stick.

Nur – einfach einen USB-Stick übergeben, war mir zu nüchtern und zu technisch. Schließlich geht es da um die Fotos einer Hochzeit. Da muss ja nun auch die Verpackung des Datenträgers irgendwie nett gestaltet sein und etwas her machen.

Also bin ich für die heutige Bildübergabe einfach mal mit offenen Augen durch die Krams- und Bastelläden der Stadt gegangen und habe den USB-Stick in einem Schatzkistchen auf (textile) Rosen gebettet. Definitiv schöner, als einfach den USB-Stick zu übergeben, finde ich.

 

S/W-Challenge Teil 1 von 5

Moin miteinander.

Also erstmal für die, die es noch nicht mitbekommen haben: Auf Facebook gibt es derzeit mal wieder eine Challenge. Da geht es aber ausnahmsweise mal nicht ums Saufen (ganz übel) oder einfach nur kaltes Wasser (sinnfrei und im Zweifel tödlich) oder Kübel mit Eiswasser (bescheuert, aber wenigstens für einen guten Zweck). Es geht einfach mal nur darum, Schwarz-Weiß-Fotos zu zeigen. Das tut im Zweifel nicht weh und verfolgt keinen tieferen Sinn, als die eigene Arbeit mal an fünf aufeinander folgenden Tagen in Schwarz-weiß zu präsentieren. Tendenziell ist die Challenge sogar dazu gut, einfach mal gute Schwarz-Weiß-Fotografie zu zeigen und ist von daher absolut angenehm. Da mache ich also gerne mit, zumal ich daraus natürlich wunderbar 5 Blogposts generieren kann…
Vielen Dank also an meinen Fotobuddy Thorsten Kleemann für die Nominierung.
Im S/W-Foto des Tages  seht hier eines „meiner“ Brautpaare, eins meiner absoluten Lieblings-Hochzeitsfotos, aufgenommen im Frühjahr 2013. Ich mag ja diese wirklich ungestellten Momente total, wo sich das Brautpaar einfach nur mit sich selbst beschäftigt und dann durch solche Gesten die Bedeutung und die Grundlage dieses mitunter total durchgeplanten Hochzeitstages zum Vorschein kommt.
In diesem Sinne, bis morgen, zum zweiten Teil der Challenge…