Du hast gerade Nachwuchs bekommen oder erwartest ihn in Kürze und bist jetzt im Internet unterwegs, um Dich nach einem Fotografen für ein Babyshooting umzusehen? Dann habe ich hier ein paar Tipps für Dich, die wesentlich zum Gelingen eines solchen Shootings beitragen. Und weil es zu den einzelnen Punkten im Zweifel immer eine ganze Reihe anzumerken gibt, mache ich das in Form einer kleinen Serie, innerhalb derer ich die folgenden Themen anspreche:

  1. Der richtige Zeitpunkt
  2. Der optimale Ort
  3. Das passende Outfit
  4. Die richtige Grundeinstellung
  5. Risiken und Nebenwirkungen

 

Heute geht es los mit Teil 1:

Der richtige Zeitpunkt

Natürlich kann man im Prinzip zu jeder Zeit und in jedem Wachstumsstadium tolle Fotos von den neuen Erdenbürgern machen. Aber da die Babys in ihrem ersten Lebensjahr so wahnsinnig rasant heranwachsen gibt es für einige Klassiker unter den Babyfotos nur relativ enge Zeitfenster bzw. Zeitpunkte, bis zu denen oder ab denen sie optimal machbar sind. Im Wesentlichen gibt es da zwei Szenarien:

Zunächst einmal wären da die Fotos, wo man die Größe (oder besser die Winzigkeit) des Babys in Relation zu anderen Familienmitgliedern zeigen möchte, wo also zum Beispiel das Baby auf dem Unterarm eines Elternteils oder auf dem Schoß des größeren Geschwisterkindes Platz findet, oder die Füßchen fast in den Händen der Mutter verschwinden. Hier gilt: Je kleiner, je niedlicher. Und das bedeutet dann zwangsläufig: Möglichst früh nach der Entbindung.

So ein Foto wirkt je besser, je kleiner das Baby ist: Wirklich winzige Füßchen, die selbst in den zierlichen Händen der Mutter nahezu verschwinden.

Ein Termin innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Geburt hat zudem den Vorteil, dass die Babys dann typischerweise noch ganz viel Schlafbedarf haben. Und von einem schlafenden Neugeborenen kann man ganz einfach die besten Babyfotos machen kann.  Denn der Lebensrhythmus so eines Neugeborenen lautet ja nunmal Trinken, Schlafen und naja, „entsorgen“. Und zwei dieser drei Zustände sind jetzt fotografisch nicht unbedingt so gefragt :-).

Nun kann es natürlich viele Gründe geben, warum ein Termin kurz nach der Geburt einfach mal nicht günstig ist. Je nachdem, wie Du Dich als Mutter dann so fühlst, je nachdem wie anstrengend die Geburt war, je nachdem wie aufwühlend für Dich die Anpassung an die veränderte Lebenssituation ist, kann ein Besuch beim (oder durch einen) Fotografen wirklich das Letzte sein, was Du brauchst. Das ist natürlich auch völlig in Ordnung, nur fallen dann eben ein paar Ansätze für Babyfotos weg.

Macht aber nichts, denn mit zunehmenden Alter kommen dafür andere Möglichkeiten erst hinzu,  vor allem diese hier:

Ein paar Monate nach der Geburt wird das Baby seinen Kopf selber heben und halten können. Wann das genau ist, wird Dein Baby schon selber entscheiden. Typischerweise ist die Nackenmuskulatur mit  drei bis vier Monaten stark genug, um den Kopf kurz zu heben, wenn auch meist nur bis zu einem 45-Grad-Winkel. Mit fünf bis sechs Monaten ist Dein Kind üblicherweise stark genug, um den Kopf ganz gerade in die Luft zu heben und dort auch zu halten. Das ist dann der optimale Zeitpunkt für Fotos wie dieses hier:

Baby at the age of 4 months looking out into the world

 

Zudem steigen mit zunehmendem Alter die Möglichkeiten der Interaktion mit dem Baby. Während es zu Beginn vor Allem auf Körperkontakt und die Stimme der Mutter reagiert, kommen mit steigendem Alter Reaktionen auf visuelle Reize (z.B. Spielzeuge, Gesichter) hinzu. Dadurch steigen die Chancen, Deinem Kind beim Fotoshooting eine Reaktion zu entlocken. Du weißt dann auch voraussichtlich sehr sicher, worauf Dein Kind mit Vergnügen oder gar einem Lachen reagiert. Und es gibt kaum etwas Lustigeres bei einem Babyshooting als ein glucksendes Baby….

Du hast die Wahl!

Wie Du also siehst gibt es im Prinzip keine eierlegende Wollmilchsau als Zeitpunkt für ein Babyshooting. Fotos mit wachem Blick und erhobenem Köpfchen kann man schlichtweg nicht zum dem Zeitpunkt machen, an dem man das winzige, neugeborene Baby portraitiert. Für die Wahl des Zeitpunktes kommt es immer sehr darauf an, was für Fotos DU von Deinem Baby gerne umgesetzt sehen möchtest. Und nein, es gibt da eigentlich keinen Kompromiss, zu dem beiden Arten von Fotos optimal machbar sind. Klar sind auch mit drei Monaten die Füßchen noch klein, aber eben nicht mehr sooo klein. Und ja, vielleicht kann das Baby dann sein Köpfchen schon ein wenig heben. Das wird dann aber eben nur ein bißchen sein, und es wird für Dein Baby seeehr anstrengend sein. Und ein sehr angestrengtes Baby ist in der Regel ein nicht sehr glückliches Baby, was für ein Babyshooting gleichbedeutend mit dem Schlusspfiff ist….

Möchtest Du dennoch beide Szenarien von Deinem Baby umgesetzt haben ist die Lösung aber an sich ganz einfach: Zwei Shootingtermine planen. Ich mache Dir hierzu gerne ein Paketangebot. Hier ist mein Kontaktformular 😉