Nun habe ich mich in den letzten Wochen ja schon ein wenig über Wissenswertes für ein Babyshooting ausgelassen. Hier ging die kleine Reihe los. Heute möchte ich noch ein paar abschließende Worte zum Thema Risiken und Nebenwirkungen loswerden:

Risiko: Erkrankung

Wer schon ein Kleinkind im Haus hat, das in eine KiTa oder zu einer Tagesmutter geht kennt das: Es gibt Zeiten, da scheint eine Erkältung nie zu enden oder nahtlos vom nächsten Infekt abgelöst zu werden. Und typischerweise hat die ganze Familie was von den Krankheitserregern, die dann ins Haus geschleppt wurden. Überlege Dir bitte dennoch gut, ob Du im Falle einer Erkrankung – auch wenn es „nur ein leichter Schnupfen ist“ oder der Zustand der „Halbgesundheit“ erreicht ist und „es schon geht“ – ein Fotoshooting durchziehen willst, oder ob nicht eine Verlegung des Termins sinnvoll ist. Selbst wenn Du Deinen Schnupfen als „nicht so dramatisch“ einschätzt (Du bist schließlich Mutter und damit per Definition nicht mehr krank…) oder Dein Mann versprochen hat, sich todesmutig seiner Männergrippe zu widersetzen, fühlst Du Dich bzw. er sich einfach nicht so gut, wie im gesunden Normalzustand. Das wird man Dir bzw. ihm im Zweifel auch ansehen.

Erst recht gilt das für kranke Kinder – und unter diesen besonders für Babys. Dabei ist ein Schnupfen und die laufende Nase selber gar nicht so dramatisch (wobei eine verstopfte Nase bei Babys ja schon echt fies für die armen Minimenschen – und damit auch für den Schlaf der Eltern – ist). Aber das Kuschel- und Ruhebedürfnis des Kindes und je nach Typ auch die Sensibilität gegenüber Veränderungen und die allgemeine Jammerigkeit steigen auch bei einer nur leichten Erkrankung üblicherweise stark an. Und das sind dann ganz einfach ungünstige Grundvoraussetzungen für ein Fotoshooting.

Klar können wir „es durchziehen“, wenn es „nicht so schlimm ist“. Aber Du wirst auf den Fotos später im Zweifel Deinem Kind immer ansehen, dass es beim Fototermin krank war. Einfach, weil es vielleicht nicht so lebhaft war wie sonst, weil es nicht so richtig strahlt oder nicht so niedlich geschaut hat, wie es das im gesunden Zustand sonst immer macht.

Meine ganz klare Empfehlung also: Besser eine Terminverschiebung in Kauf nehmen als im halbgesunden Zustand ein Fotoshooting durch zu ziehen.

Nebenwirkungen unbekleideter Babys

Wer kennt es nicht: Das Foto vom unbekleideten Baby, das friedlich auf Vaters Unter-arm schlummert und liebevoll von seinen Eltern bewundert wird. Sozusagen einer der Klassiker unter den Babyfotos. Oder die zahllosen anderen, zweifellos niedlichen Fotovarianten, in denen das Baby nackt und bloß – so wie es eben auf die Welt gekommen ist – fotografiert wird. Spätestens nach ein paar Tagen Babyerfahrung dürften Dir die Risiken und Nebenwirkungen eines windellosen Babys völlig klar sein. Inklusive der Tatsache, dass so einige Babys offenbar das Ausziehen der Windel als Signal für die Reststoffentsorgung ansehen. Und nein, das Baby wird sich nicht zurückhalten, nur weil es sich in einem Fotoset befindet. Das ist dem neuen Erdenbürger völlig egal. Kalkuliere also einfach mal ein, dass Du (und/oder das Fotoset, also im Zweifel Deine Couch) bei so einem Foto von Deinem Baby mindestens einmal nassgemacht wirst/wird und freu Dich, wenn es bei klaren Flüssigkeiten bleibt.

Und nein: Wenn Du solche Fotos von Deinem Baby haben möchtest, ist es keine Option, zur Vermeidung von Unfällen einfach mal die Pampers am Kind zu lassen. Die ist in der Regel immer irgendwie im Foto und auch nicht nachträglich heraus retuschierbar. Und ein Foto eines bis auf die Pampers nackten Babys sieht einfach nur nach „Gewollt und nicht gekonnt“ aus. In dieser Situation gilt schlichtweg der altehrwürdige Wahlspruch „Ganz oder gar nicht.“ Im Falle von „GANZ“ dann eben auch mit allen Risiken.

Deine Entscheidung 😉

Nebenwirkungen eines Homeshootings

Wenn ich mit meinem Fotostudio zu Dir nach Hause komme, wird zugleich notwendigerweise eine  gewisse temporäre Unordnung einkehren. Denn irgendwo muss ich ja das nötige Material wie Blitzgeräte oder Lampen, Stative, Reflektoren, Accessoires erstmal lassen. Und das eine oder andere davon wird dann ja auch aufgebaut und genutzt. Beim Shooting gilt halt die Maxime, dass es in dem Bereich, der nachher auf dem Bild zu sehen ist, hinreichend aufgeräumt und Elemente sinnvoll strukturiert angeordnet sind. Unmittelbar außerhalb dieses Fleckchens werden sich dann im Zweifel aber diverse Lichtstative und andere Halter und Accessoires tummeln, die nötig sind, um das Licht für das Foto bestmöglich zu steuern.
Das kann für einen unvoreingenommenen Betrachter schon mal nach leichtem Chaos aussehen, hat aber System. Ich verspreche auch, dass spätestens mit Verlassen Deiner Bleibe die fototechnisch bedingte Unordnung wieder auszieht. Einen kleinen Einblick in die Realität eines Fotoshootings außerhalb des eigentlichen Bildausschnitts geben die nachfolgenden Bildpaare. Die hatte ich zum Teil im Kontext mit dem Platzbedarf eines Homeshootings schon mal gezeigt. Sie taugen aber auch, um einfach mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, um zu sehen, was so zu erwarten ist.

Die größte aller Nebenwirkungen wird aber im Zweifel sein, dass Du das eine oder andere Bild mehr an der Wand haben wirst. Und das ist doch mal eine tolle Sache.

In diesem Sinne: Hier ist mein Kontaktformular 🙂

Bis bald.