Wie gibt man eigentlich Fotos an seine Kunden weiter? Da ich gerade heute wieder eine Bildübergabe an ein Brautpaar habe, dachte ich, ich schreibe mal was dazu.

Vorweg: Ich gehöre ja zu der Sorte Fotograf, die Shootings pauschal oder nach „Zeit vor Ort“ abrechnen, und das gesamte Ergebnis des Shootings in Form von Bilddateien weiterreichen. Wie genau ich das bei Hochzeiten mache oder gemacht habe, wollte ich heute mal ein bißchen sezieren.

Am Anfang war ganz klar die CD (bzw. DVD – wenn es mal etwas mehr Bilddaten wurden). Die Kunden bekamen eine CD mit den Bildern gebrannt, auf die CD kam ein individuell gestaltetes Label mit einem Bild aus dem Shooting, meinem Logo und meinen Kontaktdaten und diese CD kam dann in ein JewelCase, dass dann noch ein Inlay aus Fotopapier bekam, das im gleichen Stil wie das CD-Label gestaltet war. Das kam eigentlich immer ganz gut an.

Später bin ich dann auf eine andere Verpackungsmethode für die CD’s umgestiegen: da kamen die CD’s in CD/DVD-Mappen. Die hatten aufgeklappt links Platz für ein Foto im Format 13×18 und rechts eine Einstecklasche für die CD. Daran gefiel mir gut, dass direkt ein „echtes“ Foto dabei war. Das fand ich für die Verpackung einer Bilder-CD dann schon netter.

Dann bekam ich allerdings ein Problem:

Auf so eine DVD passen ja ’nur‘ 4.7 GB. Und spätestens, seitdem ich immer ein vier bis fünf-minütiges Full-HD-Video mit einem kleinen fotografischen Querschnitt des Tages dazupacke,  reicht diese Speicherkapazität für Fotos + Videos bei weitem nicht aus. Und mehrere DVD’s zusammenzupacken fand ich dann auch blöd. Die Lösung hieß: USB-Stick.

Nur – einfach einen USB-Stick übergeben, war mir zu nüchtern und zu technisch. Schließlich geht es da um die Fotos einer Hochzeit. Da muss ja nun auch die Verpackung des Datenträgers irgendwie nett gestaltet sein und etwas her machen.

Also bin ich für die heutige Bildübergabe einfach mal mit offenen Augen durch die Krams- und Bastelläden der Stadt gegangen und habe den USB-Stick in einem Schatzkistchen auf (textile) Rosen gebettet. Definitiv schöner, als einfach den USB-Stick zu übergeben, finde ich.