Moin. Manchmal ist es ja schon ganz praktisch, zwei kleine Fotomodelle im Gepäck zu haben, auch wenn die gelegentlich mal von „Süß“ auf „Sauer“ umschalten.

Aber die beiden befinden sich jedenfalls ziemlich oft im Prinzessinnenmodus. Und nachdem sie in diesem Jahr für ihren Job als Blumenmädchen bei einer Hochzeit mit regelrechten Ballkleidchen ausgestattet wurden, schwebten sie kleidermäßig sozusagen auf Wolke 7. Und das musste natürlich im Urlaub fotomäßig ausgenutzt werden. Und zwar sowohl im letzten Urlaub am Ostseestrand und nun schon wieder an der Nordsee.Im ergebnis sieht das dann aus wie das Bild oben über dem Blogpost.Das Setup war dabei denkbar einfach. Neben der Kamera war einfach nur ein Diffusor bzw. Reflektor im Einsatz, und zwar der „Mini“ von California Sunbounce. Einmal mit einer 2/3-Diffusor-Bespannung und einmal mit einer gemischten Gold/Silber-Bespannung („Zebra“).

Meine Assistentin (zugleich zuständig für Hairstyling, Catering und Model-Entertainment) hielt einfach den Diffusor zwischen Sonne und die beiden Prinzessinnen (siehe oben), so dass beide in wunderbar weiches Licht getaucht wurden und harte Schatten keine Chance hatten. Hier eine künstlerisch wertvolle Skizze davon:

Oder sie reflektierte zusätzliches Licht mit dem nun zebrabespanntem Sunbouncer auf die Modelle, so dass aus Sonne und Reflektion ein Zangenlicht entstand.

hier mal das Zangenlicht: Sonne von hinten links, Licht vom Reflektor mit Zebra-Bespannung von rechts

Ein wunderbar unaufwendiges Shooting. Ich mag das ja, wenn ich die Hampelei mit einem Blitz vermeiden kann, denn das bringt ja immer Kompromisse mit sich (Stichwort: Blitzsynchronzeit).

Mit so einem handgehaltenen Diffusor/Reflektor kann man ganz einfach durchfotografieren und ultra-flexibel auf die Modelle reagieren. Bewegt sich das Kind, bewegen sich eben auch Fotograf und Lichtformer. Die einzige Schwierigkeit war eigentlich, dass der „Mini“ für zwei Kinder schon mal etwas knapp mit dem Schattenwurf war, obwohl die Bezeichnung „Mini“ bei einer Rahmengröße von 90x125cm ja schon ein kleiner Euphemismus ist.

Aber sobald sich die Kinder mal etwas auseinander bewegten, war eben schon die Grenze des Schattenwurfs erreicht. Was natürlich spontan mit dem Einkauf eines Sunbounce „Pro“-Rahmens mit Diffusorbespannung kuriert wurde. Denn weil wir ja zum Umweltfotofestival in Zingst waren, wo California Sunbounce einer der allgegenwärtigen Hauptsponsoren ist und seine Produkte an Teilnehmer der firmengesponsorten Fotoworkshops natürlich mit einem kleinen Messerabatt verkauft, war der Pro sozusagen fast quasi ein Schnäppchen. Also, naja, jedenfalls etwas günstiger. OK, sagen wir, es tat halt nicht ganz so weh…

Mehr über den Besuch des Umweltfotofestivals in Zingst bzw. den dort besuchten Workshop hatte ich übrigens hier (Fotofestival) und hier (Workshopbericht) geschrieben.

Ich bin dann jetzt mal weg und organisiere mir für den nächsten Urlaub den zusätzlichen Assistenten zum Halten des PRO-Segels…

Bis bald.